Mono & Nikitaman

 

Mono & Nikitaman sind mit ihrem neuem Album „Guten Morgen es brennt“ auf Platz 13 der deutschen sowie auf Platz 12 der österreichischen Albumcharts gelandet. Nach dem erfolgreichen Start gehen die beiden wieder auf Tour. Sie werden dabei nicht nur die neuen Songs, sondern auch Lieder aus den Vorgängeralben zum Besten geben.

 

M&N nehmen dich mit auf eine Reise und entführen dich in ihre Welt voll „Dosenbier und Zärtlichkeit“. Die beiden schalten “alle Strahler dieser Welt in Serie”, und schießen “Leuchtfeuer” in die Nacht. Mit „Kein Weed (ist auch keine Lösung)“ liefern sie ganz nebenbei eine Hymne und in „Wochenende“ beschenken sie uns mit der Illusion, jederzeit verweigern zu können. Sie machen sich stark gegen soziale Ungerechtigkeiten und positionieren sich klar gegen rechts.

Die Texte der beiden sind wie Waffen gegen die Einfältigkeit, Dummheit und schlechte Laune unserer Zeit. Sie geben Hoffnung und liefern den Soundtrack zum Selbermachen sowie die Vision einer besseren Welt.

M&N feiern nicht nur sich selbst, sondern auch das Publikum, das macht sie sympathisch und wird ihnen seit vielen Jahren Dauertournee, 1000fach vom ersten bis zum letzten Song gedankt. Um die unbeschreiblichen Momente von Zeitstillstand und Kontrollverlust mitzuerleben, reisen unzählige Menschen gerne von Konzert zu Konzert und sammeln M&N Shows wie andere Panini Bilder.

Wer die Live-Auftritte von M&N kennt, der weiß, wie sehr die beiden die Leute vor der Bühne in ihren Bann ziehen und es schaffen, den Abend gemeinsam mit ihren 4 Bandmusikern Peter Wanitschek, Connor B. Fitzgerald, Botond Ikvai-Szabo und Manuel Zacek und dem Publikum eskalieren zu lassen. Wer Mono & Nikitaman noch nicht kennt, sollte es diesmal auf keinen Fall verpassen, bei einem ihrer legendären Konzerte dabei zu sein.


Gruppa Karl-Marx-Stadt

 

Die Bläser stehen bereit, das Schlagzeug sehnt schon den ersten Kontakt mit seinen Trommelstöcken herbei und die übergroße Bassbalalaika kündigt optisch bereits den druckvollen Klang an, der sich in Kürze durch den Raum schwingen wird. Im Publikum steigt

das Balkan-Fieber und entlädt sich mit den ersten Takten in Form einer Tanzorgie. Logisch, denn Gruppa Karl-Marx-Stadt ist im Haus und hat als Gastgeschenk vertonte Lebensfreude mitgebracht! Während weltpolitisch Säbelrasseln angesagt ist, bemüht sich die Chemnitzer Combo seit 2013 um die deutsch-russische  Freundschaft. Und das macht man am besten – na klar – musikalisch! So zieht das Quintett mit seiner Mischung aus Eigenkompositionen und Coversongs der russischen Skacore-Band Leningrad durch die Lande, um den Balkan-Pop salonfähig zu machen. Ob als Rumba, Cha Cha oder Funk – kein Rhythmus ist vor ihnen sicher. Textlich werden ganz alltägliche Themen mit Witz und Charme verarbeitet. Anekdoten dazu gibt es reichlich, wie das treue Publikum bereits weiß. Schon alleine dafür lohnt sich ein Konzertbesuch.


HebDiDe

 

«Besser gut festhalten!» HebDiDe verrät ihrem Publikum schon durch ihren Namen, wie es sich auf die geballte Lebensfreude einstellen soll, die von der Bühne runtergeblasen wird. HebDiDe ist wilde und frische Tanzmusik aus einem bunten Potpurri der Stile – und bleibt dabei dennoch eigenständig und unverwechselbar. Dazu trägt nicht allein der Mundartgesang von Piddle (Pius Bucher) bei, der mit reinem Nidwaldner Dialekt mal verträumt, mal spitzbuebisch, häufig doppelbödig und meist mit einem Augenzwinkern von den kleinen und grossen Dingen des Lebens erzählt. Die frische Energie der Musik kommt von der geballten Kraft der Bläser und wird verziert

mit dem verspielt neckischen Simmern der Hammond. Getragen wird es von dem treibenden Rhythmus aus Bass, Gitarre und Schlagzeug. HebDiDe steht auch für Bewegung und Beschleunigung. Zwar ist die Band seit über einem Jahr-

zehnt eine feste Grösse in der Populärmusik der Urkantone, bleibt aber nie stehen und entwickelt sich stetig weiter. Immer wieder stossen neue Songs mit frischem Wind zum inzwischen ansehnlichen Repertoire, so dass jedes Set wieder neu, einzigartig und abwechslungsreich zusammengestellt werden kann. Doch bei aller Veränderung verliert HebDiDe dennoch nie seine

ursprüngliche Echtheit und ihre Freude am gemeinsamen Erlebnis von Musik, Tanz und Lebensfreude mit dem Publikum.

HebDiDe – Achtung, Festhalten, Los!


Talco

 

Gesellschaftskritik. Tanzwut. Spielfreude. Wenn man die italienischen TALCO in drei Worten zusammenfassen will landet man unweigerlich bei dieser Essenz. Mit „Punkchanka“ beschreibt TALCO in Anlehnung an die von MANU CHAO gegründete Patchanka-Band MANU NEGRA ihren aus Punk-

Rock, Folk-, Latin- und Ska-Elementen progressiv weiterentwickelten Musikstil selbst. Derart hat sich eine Mischung herauskristallisiert, die sich durch hymnenhafte Bläser-Sätze, Up-Tempo-Beats, knackige Punk-Rock-Gitarren und eingängige Refrains mit folkloristischer Melodieführung auszeichnet.

Und auch wenn bis dato eher die vordergründige Leichtigkeit ihres hochgradig ansteckendem, tanzbarem Beat-Gemisch in den Gehörgängen haften geblieben ist, so beweist der Sechser aus Venedig auf ihrem neuen Album ...AND THE WINNER ISN'T abermals wie ausgezeichnet sich kalifornische, mit Folk-Elementen durchsetze, Punk-Rock Riffs und augenscheinlicher Gute-Laune Sound mit anklagenden und anmahnenden Inhalten verbinden lässt. Im Fokus liegen die menschliche Erniedrigung, Entwürdigung und Verlogenheit, sowie der zweifelhafte Umgang mit der Hoheitsdeutung von vermeintlichen Wahrheiten und herrschenden Systemen. TALCO ist weit mehr als lediglich Tanz-, Spaß- oder gar Ska-Musik. TALCO ist internationaler, politischer Punk-Rock mit Bläsern der seine Stimme erhebt, anklagt und Missstände thematisiert. TALCO ist weit tiefgängier als es aufs erst Hören erscheinen mag und sorgt damit europaweit für Aufruhr.

Nach einer über 16-jährigen Band-Historie bei durchschnittlich 100 Konzerten pro Jahr über den europäischen Kontinent hinweg mit stets ausverkauften Hallen, großen Festival-Shows und über sechs bereits veröffentlichen Alben ist TALCO eine der wichtigsten und bekanntesten italienischen Bands der Gegenwart. Nach ihrem Debüt Album aus dem Jahr 2004 (Tutti Assolti) und den zwei Folgewerken erschien 2009 in exklusiver Kooperation mit Fanräume e.V. des FC St. Pauli die streng limitierte Single „St. Pauli“, eine

Hommage vo TALCO an den Verein. Zur 100-jährigen Jubiläumsfeier des FC St. Pauli im Jahr 2010 begeisterte die Band die Fans direkt vor dem Millerntor-Stadion und spätestens damit war klar, dass TALCO noch vielerorts in Deutschland von sich hören lassen wird. 2012 wurde der Siegeszug nun endgültig fortgesetzt: mit GRAN GALA (2012) versetzten die Italiener die Massen in Ekstase:

Ausverkaufte 1.500er Hallen in München, Berlin, Hamburg, Stuttgart und Köln bei denen das Wasser förmlich von der Decke tropfte stehen seither auf der Tagesordnung. Fans die nicht aufhören wollen ihr Tanzbein zu schwingen, ausgelassene Festival-Shows wie auf dem Open Flair, Greenfield, Highfield, oder Ruhrpott Rodeo, sowie Resurraction Fest (Spanien) oder Boomtown (UK) pflastern nun den weiteren Weg der Band. Wo auch immer TALCO auftauchen, sie hinterlassen ein Lächeln im Gesicht, müde getanzte Fans, durchgeschwitzte T-Shirts und heiser gesungene Kehlen!

...AND THE WINNER ISN'T ist ähnlich wie der Vorgänger SILENT TOWN (2015) ein Konzeptalbum, welches in dreizehn kleinen Episoden den Blick auf menschliche Erniedrigungen, moralische  Fragwürdigkeiten und politische Abgründe wirft. Sarkastisch und ironisch startet das Album, richtet sich an das ahnungslose Publikum und stellt ketzerisch die Frage, ob es sich bei allem lediglich stets um eine weitere Scripted Reality-Show handle? Während sich „Onda Immobile“ mit den verkrusteten und institutionalisierten politischen Systemen auseinandersetzt und dabei die Modernisierung auf der einen und Xenophobie und Populismus auf der anderen Seite anprangert, thematisiert „Senor Hood“ beispielsweise jene wandelbaren und unglaubwürdigen Künstler, die sich wie Chamäleons jeweiligen Situationen anpassen, sich anbiedern, selbst verraten und sich im steten Lechzen nach Anerkennung

durch andere verlieren. Hierzu hingegen zeigt „Bomaye“ einen optimistischen Gegenentwurf auf: das Stück ist Mohammed Ali gewidmet und illustriert welche Hindernisse man überwinden kann, um an sein Ziel zu gelangen, wenn man sich nicht aufgibt, an sich zu glaubt und weiter macht.

Mit “Lungo La Macraba Stanza” wird wiederum Doppelmoral und die Suche nach Popularität illustriert, die sich über alle moralischen Grenzen erhaben wähnt. Die menschliche Abhängigkeit von moderner Technik wie Computern und Smartphones sowie die degenerierenden Effekte der Trash-TV Kultur stehen in dem von Foucault und der Serie „Black Mirror“ beeinflussten Stück im Vordergrund. „La Verità“ greift eines von TALCOS Leitmotiven auf. Als stetig wiederkehrendes Thema in TALCOS Schaffen beleuchtet dieser Track das Konzept von Wahrheit und deren Manipulierbarkeit am Beispiel von schamlosen Journalisten und sogenannten „Influencern“, die ihren eigenen Erfolg und ihr eigenes Ego bereitwillig den Maximen von Wahrheit und Aufrichtigkeit unterordnen. Selbst ihrem Lieblings-Thema Fußball nehmen sich die Italiener kritisch an, in dem sie in „Domingo Road“ ein perfide inszeniertes Match zwischen Kommentatoren, unmoralischen und rücksichtslosen Ärzten, rassistischen Hooligans, Agenten, Managern und Anwälten im Wettlauf um die beste Rentabilität abhalten. Der Erzähl-Bogen schließt mit „Matemática Idea“, einer Kritik an den Verantwortlichen für eine Politik des Stillstands, der Entmenschlichung und Verrohung.

...AND THE WINNER ISN'T erschien am 23.02.2018 via Long Beach Records Europe auf CD, Vinyl, Download und per Stream. Die Deluxe-Version von ...AND THE WINNER ISN'T enthält neben den spanischsprachigen Versionen der Titel „La Torre“ und „La Danza Del Autuno Rosa“ und der englischen Version von „La Mia Citta“ zudem die deutsche Version des Songs „St. Pauli“ als Bonus-CD.

Auf Vinyl erscheint hierzu eine Box mit einer zusätzlichen 7-Inch.