Line Up Freitag


 DUB SPENCER & TRANCE HILL feat. BRUNO AMSTAD - mixed by UMBERTO ECHO (CH)

 

Die neuen Helden des Spaghetti Western kommen aus der Schweiz und reiten ihren Monster Dub durch den urbanen Dschungel des 21. Jahrhunderts. Die vier hervorragenden Instrumentalisten leben ihre Leidenschaft für Dub an ihren Konzerten aus. Seit dem Jahr 2006 arbeiten sie mit dem Hamburger Label Echo Beach zusammen – eine Heimat für Künstler wie Steward Copeland, Dub Syndicate, Jan Delay, Seeed, Tackhead, King Tubby. Sie veröffentlichten zahlreiche Alben, inklusive dem Clash-Tribut Album “The Clashification Of Dub”,

dem Live-Album “Live In Dub” und ihrem Werk “Burroughs In Dub”. Dub Spencer & Trance Hill traten in ganz Europa auf grossen Festivalbühnen auf (Summerjam Köln, Fusion Berlin, Overjam Slovenien, Reggae Summer Chiemsee, Lemon Jam Festival Dubai,

Ars Cameralis Festival Polen, Gurten Festival Bern, Blueballs Festival Luzern, Télérama Festival Paris, Jazzfestival Willisau). Diese Konzerte und die rund 400 Club-Shows formten das Quartett zu einer der besten Dub-Live-Bands Europas.

Dub Spencer & Trance Hill spielen instrumentalen psychedelischen Dub-Reggae mit Rock- und Trance-Einflüssen. Was andere Bands nur im Studio schaffen, bringt das Quartett live auf die Bühne. Sie begeistern Presse und Publikum mit ihrem sicheren Instinkt für guten Sound, ihren humor- und respektvollen Dub- Versionen bekannter Hits und ihrem immensen technischen Können. Die vier Musiker nehmen nach Belieben alle Einflüsse auf und kreieren daraus etwas vollständig Eigenes und Neues. Ein prominenter Mitstreiter in diesem Projekt ist der Münchner Sound- und Dub-Spezialist Umberto Echo. Er ist seit Jahren regelmäßiger Tour-Begleiter und spielt am Mischpult als fünfter Instrumentalist mit. Echo macht Echo und Echo weiß, was es verträgt, um die Cowboys so im Sattel zu halten, dass es sich stundenlang mittraben ließe. Sein Sound ist wie ein Brennglas im Space und lässt nichts zu wünschen übrig.

 

Fact Box

- über 25 000 Alben verkauft

- 400 Club Shows und Festivals in 11 Ländern

- 9 Releases in 10 Jahren

- Airplay in David Rodigans BBC Show (UK)

- Nummer 2 in den US College Radio Charts

- Live Konzert für den deutschen Sender RBB

 

DUB SPENCER & TRANCE HILL - BIOGRAFIE:

2003 gründet der Bassist Marcel Stalder Dub Spencer & Trance Hill. Er veröffentlicht zusammen mit Adi Pflugshaupt (Elektronik/Sax) und Christian Niederer (Schlagzeug) fünf EPs im Eigenvertrieb, welche schon nach kurzer Zeit vergriffen sind. 2006 wird das Hamburger Label Echo Beach auf die drei Schweizer aufmerksam und nimmt sie unter seine Fittiche. Zusammen mit dem Kölner Gitarristen Manougazou entsteht das Album „Nitro“, welches in zahlreichen Magazinen Bestnoten erhält und von der deutschen „Reggae- Bibel“ Riddim zum Dub-Album des Monats gekürt wird. Im September 2006 verlassen Pflugshaupt und Niederer Dub Spencer & Trance Hill. An ihre Stelle treten Julian Dillier (Schlagzeug), Markus Meier (Gitarre, Vocals) und Philipp Greter (Keyboards, Orgel, Melodika, Dubs), welcher auch als Produzent einen wichtigen Einfluss auf alle weiteren Veröffentlichungen haben wird. Die neue Besetzung spielt 2007 „Return Of The Supercops“ ein und zelebriert einen wuchtigen Spaghetti-Western- Monsterdub. „Riding Strange Horses“ heißt das dritte Album (2010) der Space-Cowboys, denn die vier

Schweizer haben sich einer Herde seltsamer Rösser angenommen und diese in bester Rodeo- Tradition zugeritten. Die fremden Pferde stammen aus berühmten Ställen (Metallica, Falco, The Clash, Genesis, Deep Purple, The Catch, M, Tullio De Piscopo, Grauzone etc.) und haben in den vergangenen 30 Jahren etliche Top-Ten-Platzierungen erreicht. Allerdings in Disziplinen, die mit Dub etwa so viel zu tun haben wie das rosa Schaukelpferd auf dem Album-Cover mit der staubtrockenen Wüste, in der es verlassen hin und her schwankt. Staubtrockener Humor auch bei der Songauswahl. Monumentale Pop- Klassiker, Kuschelrock und Schmuddel-Hits, der Stoff, aus dem Formel Eins und BRAVO unsere Träume formten, Schulparty-Klassiker und wahres Kultmaterial bilden die Tracklist dieses Albums... und das alles in feinstem Dub-Style! Mit „The Clashification Of Dub“ legen die Schweizer 2011 ihr viertes Album vor. Während sie auf „Riding Strange Horses“ auf einige Gastsänger trafen, konzentrieren sie sich auf dem neuen Werk ganz auf ihre Kernkompetenz: instrumentaler, psychedelischer Dub. Als Ausgangsmaterial knüpften sie sich zwölf Songs von The Clash vor und drehten sie so stark durch den Fleischwolf, dass sie kaum mehr zu erkennen sind. Hie und da flimmert ein Thema vorbei, stößt man auf einen bekannten Basslauf oder hört die Melodika eine Refrain-Melodie spielen. Diese wenigen

Original-Elemente dienten als Inspirationsquelle für neue Kompositionen, die eindeutig die Handschrift von Dub Spencer & Trance Hill tragen. Das Album hat weltweit viel Airplay und schafft es in den USA auf Platz 2 der College-Radio-Charts und wird nach grosser Nachfrage auch auf Vinyl veröffentlicht. In Berlin spielt die Band ein Live-Konzert für den Deutschen staatlichen Radiosender RBB. Zu dieser Zeit beginnt auch die Zusammenarbeit mit dem Münchner Mischmeister Umberto Echo, dessen

Steckbrief bereits mehrere Seiten füllt. Für sein Debutalbum DubTrain gründete das Jazzlabel Enja (Chet Baker, Abdullah Ibrahim, Rabih Abu-Khalil) eigens das Sublabel 19_Enja. Kurz darauf erschienen auf Echo Beach „Dub The World“ und „The Name Of The Dub, auf denen Echo Songs von Sly & Robbie, Seeed, Damian Marley, Stereo MC ́s und Gentleman seiner präzisen und edel klingenden Dub-Behandlung unterzog. Die Kombination aus Live-Band und Live-Mixer erweist sich als die berühmte „marriage made in

heaven.“ Am Pult transformiert Umberto Echo die Riddims und Melodien von Dub Spencer & Trance Hill bis zur Transzendenz und schafft abenteuerliche Klangräume. Der Vibe ist so gut, dass man eine gemeinsame Studio- session beschliesst. 2012 erscheint „Too Big To Fail“ und 2013 produziert Echo auch das Live-Album „Live In Dub & The Victor Rice Remixes“. Ergänzt werden die neun

Live-Tracks mit sechs Remixen. Dafür konnte kein Geringerer als der New Yorker Produzent Victor Rice gewonnen werden.

2014 veröffentlichen Dub Spencer & Trance Hill „Burroughs In Dub“. Das Album zu Ehren und zum 100. Geburtstag von William S. Burroughs stellt Höhepunkt und popkulturellen Ritterschlag ihres bisherigen Schaffens dar. Mit offizieller Hilfe und Unterstützung der William S. Burroughs Foundation in den USA gelingt ihnen ein Ambient-Meisterwerk in 15 Kapiteln. Aus den verschleppten,

instrumentalen, ins Psychedelische driftenden Reggae-Cut-Ups, den verwaschenen Grooves, Leerstellen und virtuosen Andeutungen und der majestätischen Langsamkeit der Riddims erhebt sich die Stimme von Burroughs, Beat-Poet, Grenzgänger, Edel-Junkie und Ikone der Gegenkultur. Die CD wird nach großer Nachfrage auf Vinyl veröffentlicht und bekommt eine eigene Japan-Edition. Auf „Physical Echoes“ (2016) nehmen Dub Spencer & Trance Hill den eigenen Bandnamen wörtlich und spielen einen höchst trancigen, elektronischen Dub. Die Handschrift von Keyboarder und Produzent Philipp Greter ist unverkennbar. „Physical Echoes“ erscheint nur auf Vinyl mit beigelegter Bonus-CD.

Auf dem neunten Album „Deep Dive Dub“ (2016) tauchen Dub Spencer & Trance Hill tiefer als Jaques Piccards Team bei ihrem Rekord-Tauchgang in Trieste in den Sechzigern. Anstelle einer reggae-typischen Leichtigkeit dominieren schwere Grooves das meisterliche Werk, im Sinne von fett, teilweise dunkel und abgehangen. Hypnotisch ziehen die allesammt im

Jazz ausgebildeten Musiker ihre Bahnen in einem Space-Rock-Dub-Elektro Gefilde. Auf einigen Tracks ist der grossartige Bruno Amstad zu hören. Der Luzerner Experimentalvokalist, der schon mit Phil Minton und John Zorn zusammenarbeitete, beeindruckt mit seinem immensen Repertoire an Sounds. Weder sklavisch angelehnt an die großen jamaikanischen Helden der 70er noch verloren in den weiten Welten des elektronischen Dub gehen sie ihren eigenen Weg und reduzieren, abstrahieren. Ironie ist die Waffe der Entrechteten. Und so werden Dub Spencer & Trance Hill virtuos weiterrollen - entsprechend ihres Namens – über die Schalter und Dioden der Mischpulte dieser Erde.


PANTEÓN ROCOCÓ (MX)

 

Rockmusik war nicht erwünscht in den frühen 90ern in Mexiko. Es gab wenige Läden, die Konzerte organisierten und die, die sich das trauten, riskierten meistens mehr als einfach nur ein paar kaputte Bierflaschen. Gewalt war damals bei Konzerten an der Tagesordnung. „Es gab viele Auseinandersetzungen im Publikum und auf dem Weg zum Konzert wurden Läden geplündert, Autos zerkratzt und Fenster eingeschmissen.“, erinnert sich Dario Espinosa, der Mitte der 90er mit ein paar

Freunden PANTEÓN ROCOCÓ gründete. Es war nicht die erste Band, die in diesen Zeiten in Erscheinung trat und mit großer Wahrscheinlichkeit würde auch diese nach der Namensfindung in der Versenkung verschwinden. Aber dieses Mal schien es anders. Die Energie, die sich freisetze, wenn die Freunde musizierten, kannten sie so nicht, sie schien einzigartig. Die Gründung der Band erfolgte inmitten einer sozialen und politisch schwierigen Zeit. Zu diesem Zeitpunkt führte die Regierung in Chiapas Krieg

gegen die EZLN (Ejército Zapatista de Liberación Nacional), die für die Stärkung der Rechte der indigenen Bevölkerung eintrat und sich dabei auch das Recht zusprach gewaltsam zu kämpfen. In Mexiko Stadt, weit entfernt von den gewaltsamen Auseinandersetzungen, wurden unter anderem von der Szenerie in der die Bandmitglieder zu Hause waren Konzerte, Demonstrationen sowie Infoabende organisiert und es wurde Geld gesammelt, um die Zapatisten zu unterstützen. Die Ungerechtigkeiten, die die Mitglieder von PANTEÓN ROCOCÓ sahen, verarbeiteten sie in ihren Songs und schafften somit eine

wirksame Möglichkeit, um die Probleme zu artikulieren und auf diese aufmerksam zu machen. Schnell begriffen sie, dass sie allerdings nur Auftritte bekommen würden, wenn sie ihr schon damals stetig wachsendes Publikum gegen die Gewaltausschreitungen vor, während und nach den Konzerten sensibilisieren könnten. „Aus dem Grund hat Luis, unser Sänger, sich vor den Shows immer an das Publikum gewandt und die „Ejército De Paz“ (Friedensarmee) ausgerufen. Eine Armee die anstatt zu schießen, tanzt, springt, singt und friedlich ist.“, erzählt Dario. Die Friedensarmee sollte so einen Gegenpol zu den Armeen, die töten, um vermeintlich Frieden zu schaffen. Somit wurde aus einem Konzert gewaltloser Protest gegen sinnlose Gewalt und ein friedlicher Weg die Energie auf die Probleme zu fokussieren, die zuhauf in Mexiko zum Alltag gehören. Die Idee ging auf und schon früh war ein PANTEÓN ROCOCÓ Konzert eines der wenigen, das komplett gewaltfrei verliefen. Die Friedensarmee begann zu

wirken. Fünf Jahre später kam eine Einladung ins Haus, die für die auf neun Mitgliedern herangewachsene Band einen Wendepunkt in der bis dahin positiv verlaufenden Bandgeschichte darstellte. Der erste Auslandsaufenthalt stand ins Haus. Obwohl es wegen der überschaubaren Distanzen auf der Hand lag ins benachbarte Ausland zu fahren, um Konzerte zu spielen, kam die Einladung

vom FUSION Festival. Diese Reise im Jahre 2000 war nicht nur die erste ins Ausland, sondern auch die erste richtige Tournee die die Band gespielt hat. 15 Jahre nach der Bandgründung und 10 Jahre nach ihrem ersten Deutschlandtrip sind PANTEÓN ROCOCÓ eine Band, die sowohl in ihrem Heimatland als auch in Zentral- und Südamerika, in den USA und in Europa intensiv tourt und jede Gelegenheit live zu spielen, wahrnimmt. Ihre Reisen schärfen die Sichtweise auf die Problematiken Mexikos. Luis, der

Sänger, sagt dazu: „Die Realität unseres Landes ist in voller Härte durch unsere Konzertreisen zu spüren. Wir können uns vor Ort mit den Leuten unterhalten und die erzählen uns was gerade in Vera Cruz, Tijuana, Chiapas oder anderen Regionen abgeht. Eine traurige Realität, da in Mexiko seit längerer Zeit ein sehr blutiger Krieg zwischen der Regierung und der Drogenmafia stattfindet.“ Es ist ein Krieg, in dem es viele unschuldige zivile Opfer gibt. Diese Realität wird von PANTEÓN ROCCÓ in Songs wie zB. DEMOCRACIA FECAL (Scheiß Demokratie) verarbeitet. In dem sie den mexikanischen Präsidenten Felipe Calderón Hinojosa stark für seine Politik kritisieren. Sie nennen es seine Interpretation von Demokratie, die Demokratie FECAL. Dass die Politiker keine gern gesehene Berufsgruppe in Mexiko sind, wird immer wieder in den Songs von PANTEÓN ROCOCÓ verarbeitet. Ein Song

namens CERDOZ (Schweine) und aber auch ABAJO Y A LA IZQUIERDA (Unten und Links) spricht mehr Leuten aus der Seele als einfach nur neun Musikern. „Die Songs handeln davon, dass du enttäuscht bist, von den Leuten, die in Mexiko Politik machen. Dass man immer wieder sehen muss, dass die Politiker sich untereinander in die Haare kriegen, wegen Nichtigkeiten und Dummheit.

Um gleichzeitig Wichtiges und Existenzielles komplett außer Acht zu lassen. In Mexiko City gibt es unter den Jugendlichen, den jungen Menschen so was wie eine gemeinsame Losung, dass alle ABAJO Y A LA IZQUIERDA (Unten und Links) sind. Und so dem Politiker sagen, dass er sie mal am Arsch lecken kann. Dass seine Politik falsch ist, dass wir einen echten Wechsel benötigen, und

dass sie seine Art zu regieren leid sind.“, fasst Leonel, Gitarrist, die Stimmung und den Inhalt des Songs zusammen.

Aber PANTEÓN ROCOCÓ haben, frei nach dem Motto „Es ist nicht meine Revolution, wenn ich nicht dazu tanzen kann!“, schon immer auch Songs fernab von Politik geschrieben. Ein Lied wie „ARREGLA ME EL ALMA“ (Reparier mir die Seele) besingt die Sehnsucht nach Liebe mit einer Leidenschaft, dass man das Leid förmlich spüren kann. Und wenn bei SI YA LO SE der großen Party und dem Besäufnis gehuldigt wird, sind auch diese Worte mit einer unverkennbaren Authentizität behaftet. Ihr unermüdliches Touren und die Glaubwürdigkeit ihrer Musik machen sie nicht nur in Mexiko und Lateinamerika zum Sprachrohr einer ganzen

Generation. Auch in den USA und Europa gehören sie zur musikalischen Linken, denn ihre Botschaft ist global zu verstehen.

In diesem Jahr feiern Panteón Rococó „15 años ejército de paz“! Den Startschuss dazu gaben sie in Mexiko City wo sie gemeinsam mit 11.000 Fans darauf anstießen. Weiter ging es nach Europa, 20 Konzerte in 20 Tagen standen auf der Agenda, um mit den hiesigen Fans und Freunden zu feiern. Gekrönt wurde die Jubiläumstour mit einer Einladung zu einem Konzert anlässlich des 100. Geburtstages des FC ST. PAULI im Hamburger Millerntorstadion! Was einem Ritterschlag für die Band gleich kam, sind sie

doch schon seit Jahren bekennende Fans des Vereins! Mit ihrem nun 5. Album „Ejército De Paz“ runden sie das Jubiläumsjahr ab und fassen zusammen, was in 15 Jahren Bandgeschichte nach wie vor bewegt. Ungerechtigkeit und Gewalt beherrschen nach wie vor die Politik und den Alltag in Mexiko als auch weltweit und somit sollen diese 15 Jahre erst der Anfang sein. Die Ejército De Paz, die Friedensarmee wächst weiter und tanzt, hüpft, singt für den friedlichen Protest!

 

Dr. Shenka – Sänger

Leonel - Gitarre

Gorri - Gitarre

Dario - Bass

Felipe – Keyboard

Paco – Posaune

Missael - Saxophon

Tanis - Percussion

Hiram – Schlagzeug

 


I-FIRE (D)

 

Feuer ist ein Schlüsselwort im Reggae. Auch wenn oft missverstanden und fehl interpretiert, das Feuer muss brennen. In der Performance, den Riddims, den Texten. Und da hinterlassen I-Fire keine Zweifel. Wenn diese Band aufspielt, ist Fire-Tag!

Vor 10 Jahren haben sie sich in Hamburg zusammengetan: sechs Musiker an Bass, Gitarre, Schlagzeug, Keyboards und Gebläse sowie die drei Sänger Rawbird, Free und Dub-Ill-You, die zwischen Gesang, Rap und Publikums-Animation hin- und herspringen. HipHop Einflüsse sind unverkennbar, die Musik jedoch hat das Flair Jamaikas. Gepaart mit der urbanen Lust zu feiern. I-Fire singen deutsch und sind „Jamaika dankbar für den Sound, der für uns ganz viel mit Gefühl zu tun hat.“ 2008 der Schritt „Vom Schatten ins Licht“. Mit dem ersten Album wachsen die Auditorien, die Partylaune steigt. „Als wir anfingen, konnte keiner ahnen, dass das live so abgeht.“ Aber es hatte auch keiner was dagegen. „Es nützt ja nichts, wenn du nur schlaue Weisheiten übers Leben verbreitest und Jeder geht schlecht gelaunt nach Hause. Damit hast du die Welt kein Stück besser gemacht. Wir glauben, mit guter Laune bewegt man mehr auf der Welt als wenn

man nur den strengen Aufklärer gibt“ erklärt die Band das Phänomen der I-Fire Konzerte. 100 Mal tobt das Hamburger Offbeat-Unternehmen über deutsche Club- und Festival-Bühnen, setzt im Süden das Chiemsee Festival, bei Köln das Summerjam und in Aschaffenburg das Afrika- Festival in Brand, bis…

…2010 alles noch „Größer, Besser, Heißer“ wird. Mit dem zweiten Album etablieren sich I-Fire in der Bundesliga der deutschen Reggae-Unterhaltung. Mehr als 50 Bühnen werden allein im Jahr der Veröffentlichung geentert, um die lodernde Energie ihres Sounds unters Volk zu bringen. Und das Publikum macht mit. Reagiert enthusiastisch auf die Beats im Herzschlagtempo. „Die Livekonzerte sind unser Baby, das ist unser Ding. Da sind wir neun Entertainer auf der Bühne.“ „Wir versuchen, ernst zu sein ohne die Laune runter zu ziehen. Für uns macht das Reggae aus. Es ist eine Einstellung zum Leben an sich, um so auftreten zu können. Wir sind keine politische Band und wir wollen nicht schwarz malen, sondern Hoffnung verbreiten. Wir nutzen die Möglichkeit, mit diesem Vibe, der da aus Jamaika kommt, unsere urdeutschen Probleme positiv anzugehen.“ Nach der Schweiß treibenden Rackerei des Jahres 2010 geht es die Band etwas langsamer an. In den folgenden drei Jahren werden „nur“ 60 Gigs gespielt, darunter zum dritten Mal das Chiemsee Reggae Festival, zweimal das renommierte Afrika-Festival und zum ersten Mal das Reggae Jam in Bersenbrück, das in der Szene als Deutschlands beliebteste Reggae Convention gilt. Die freie Zeit wird genutzt zur Vorbereitung auf das dritte Album, eingespielt wird es in der ersten Hälfte des Jahres 2014. „Die Platten machen wir, weil‘s Laune macht. Und

damit‘s weiter geht. Wir haben unsere eigene Plattenfirma und machen alles selbst.“ Im Frühjahr 2014 kommt „Salut“, das neue Album. Aufgenommen und produziert von immer noch derselben Besetzung, die vor zehn Jahren an den Start ging. Die drei Frontleute an den Mikrofonen haben sich inzwischen zu Magiern der Massenekstase entwickelt, während die sechs dahinter sie mit Beats und Bass in Richtung Publikum pushen. Ab Mai setzt sich der Gute Laune Tross wieder in Bewegung...


ATOMIC SPLIFF (BE)

 

Atomic Spliff ist eine belgische Reggae-Rabadub-Ragga Band, die seit 2003 aktiv inder Szene mitmischt. Sie repräsentieren mit ihrem ONLY GOOD VIBES die neue Generation von Reggae.

Von der jamaikanischen Kultur inspiriert geht es den beiden MC’s in ihrem einzigartigen Style und Flow darum, über ihre Erfahrungen und ihr tägliches Leben mit Bewusstsein zu sprechen und dies mit einem andern Blickwinkel auf die heutige Welt und Gesellschaft.

2016 wurde Atomic Spliff zur “Revelation reggae 2016” gekürt und haben mit 30 Gigs in Frankreich getourt und auf den grossen Bühnen in Belgien, England, Deutschland, Niederlanden und Spanien gespielt.

In den vergangenen zwei Jahren haben sie Zusammenarbeiten mit General Levy, Naâman, Mad Professor, Macka B, Solo Banton, Joseph Cotton, Sinsémillia, Big Red, DJ Vadim gestartet.

Zudem haben sie grosse Stages wie das Rototom in Spanien, das One Love Festival in der U.K., das Dour Festival, das Reggae Sun Ska Festival, The Burning oder Esperanzah gerockt.

Ihr Clip “A la Vibe” hat 204’000, der Clip “Good Vibes” 264’000 Clicks. Mit erfolgreichen Wellen und ansteckender Energie bringt Atomic Spliff Good Vibes auf die Bühne!!! Nächster Frühling kommt eine neue Platte heraus – bis dahin, lasst uns zu “Rock and Steady” mitsummen und Gute Vibes geniessen.